Protest und Anpassung im Jahr 1968
Das Projekt     Die Schulen     Die Zeitzeugen
Home | Kontakt | Impressum
Ein Geschichtsprojekt von zwei Schulklassen
aus Hessen und Thüringen

 
Mode und Musik
Mode und Musik

Kommune 1 Bestehende Vorurteile  

Die Kommune 1, als Gegenpol zum tristen bürgerlichen Leben, wurde schon immer mit Dingen verbunden, welche in dem bürgerlichem Leben nicht erlaubt waren.
Der Gedanke, es passieren verbotene, unzüchtige Dinge in der Berliner Wohngemeinschaft, reizte die Menschen, und somit beschrieben auch immer mehr Zeitungen die allgemeine Wunschvorstellung.
Doch diese Fehleinschätzung des Lebens in der Kommune störte die Kommunarden nicht. Ganz im Gegenteil, sie machten sich den „Trubel“ in ihrem Leben zu Nutzen.
Auf die Frage eines Reporters hin, ob man wirklich alles machen könne, was man möchte, antworteten die Kommunarden immer mit JA.
Auch Orgien, welche vom „Spießertum“ als schlecht empfunden wurden, daher jedoch einen gewissen Reitz mit sich führten, ließen sich die Kommunarden ganz bewusst anhängen.

Man könnte fast sagen die Mitglieder der Kommune hätten mit den Vorstellungen, schmutzigen, verdorbenen, aber auch abstoßenden Gedanken gespielt, um Aufmerksamkeit, Interesse aber auch Aufgebrachtheit zu erzeugen.

Viele dieser Vorurteile, die innerhalb dieses Prozesses entstanden sind, bestehen noch heute.

Im Bezug auf Drogen und Sexualität, bestehen heute noch die größten Vorurteile.
Im Folgenden haben Sie die Chance, sich eine neue Vorstellung über die Kommune zu bilden.

Rainer Langhans berichtet, wie es in der Kommune wirklich zuging, was deren Ziele waren, und was ihn an der damaligen Zeit gestört hat.


Rainer Langhans im Interview

Alle Videos sind in WindowsMediaPlayer abspielbar:

„Was war die Kommune? Eine Interessengemeinschaft, eine Zweckgemeinschaft oder eine Wohnung, wo jeder der Interesse hatte willkommen war?“ „Gesamtkunstwerk schlechthin“ - 3,6 MB

„Was hat sie an der Politik gestört?“ „Was war das revolutionäre Konzept der Kommune?“ „Du musst bei dir selber anfangen“
„Revolutionierung der Revolutionäre“
- 31 MB

„Gab es soziale Strukturen in der Kommune?“ „Wer hat abgewaschen, eingekauft?“ „Das hat uns herzlich wenig interessiert […]
es ging um soviel mehr.“
- 26,9 MB

„Was bedeutet Drogen in der Kommune?“ „Fantastische Droge des richtigen Lebens.“
„Durch Drogen des Vergangene zurückerinnern.“
- 36,6 MB

„Wie weit ging die freie Leibe wirklich, was für eine Rolle spiele Sexualität in der Kommune?“ „Sexualität spielte nicht eine so große Rolle,
wie alle Vorurteile behaupten.“
- 23,5 MB

„Warum ist Kommune zerbrochen?“ „Haben uns dagegen gesträubt eine
Institution zu werden“
- 10,8 MB


Fazit
Wir hoffen, Sie haben sich nun ein neues Bild von der Kommune 1 gebildet und können bei dem nächsten Gespräch zu diesem Thema ihr Wissen weitergeben.

Kommune 1
Was war die Kommune 1
Rainer Langhans
Bestehende Vorurteile
 

 

© Protest und Anpassung im Jahr 1968 : Ein Geschichtsprojekt von zwei Schulklassen aus Hessen und Thüringen