Die Kommune
1, als Gegenpol zum tristen bürgerlichen Leben, wurde
schon immer mit Dingen verbunden, welche in dem bürgerlichem
Leben nicht erlaubt waren.
Der Gedanke, es passieren verbotene, unzüchtige Dinge
in der Berliner Wohngemeinschaft, reizte die Menschen, und
somit beschrieben auch immer mehr Zeitungen die allgemeine
Wunschvorstellung.
Doch diese Fehleinschätzung des Lebens in der Kommune
störte die Kommunarden nicht. Ganz im Gegenteil, sie
machten sich den „Trubel“ in ihrem Leben zu
Nutzen.
Auf die Frage eines Reporters hin, ob man wirklich alles
machen könne, was man möchte, antworteten die
Kommunarden immer mit JA.
Auch Orgien, welche vom „Spießertum“ als
schlecht empfunden wurden, daher jedoch einen gewissen Reitz
mit sich führten, ließen sich die Kommunarden
ganz bewusst anhängen.
Man könnte fast sagen die Mitglieder der Kommune hätten
mit den Vorstellungen, schmutzigen, verdorbenen, aber auch
abstoßenden Gedanken gespielt, um Aufmerksamkeit,
Interesse aber auch Aufgebrachtheit zu erzeugen.
Viele dieser Vorurteile, die innerhalb dieses Prozesses
entstanden sind, bestehen noch heute.
Im Bezug auf Drogen und Sexualität, bestehen heute
noch die größten Vorurteile.
Im Folgenden haben Sie die Chance, sich eine neue Vorstellung
über die Kommune zu bilden.
Rainer Langhans berichtet, wie es in der Kommune wirklich
zuging, was deren Ziele waren, und was ihn an der damaligen
Zeit gestört hat.
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Rainer Langhans im Interview
Alle Videos sind in WindowsMediaPlayer abspielbar:
„Was war die Kommune? Eine
Interessengemeinschaft, eine Zweckgemeinschaft oder eine
Wohnung, wo jeder der Interesse hatte willkommen war?“
„Gesamtkunstwerk
schlechthin“ - 3,6
MB
„Was hat sie an der Politik
gestört?“ „Was war das revolutionäre
Konzept der Kommune?“ „Du
musst bei dir selber anfangen“
„Revolutionierung der Revolutionäre“
- 31 MB
„Gab es soziale Strukturen
in der Kommune?“ „Wer hat abgewaschen, eingekauft?“
„Das
hat uns herzlich wenig interessiert […]
es ging um soviel mehr.“ -
26,9 MB
„Was bedeutet Drogen in
der Kommune?“ „Fantastische
Droge des richtigen Lebens.“
„Durch Drogen des Vergangene zurückerinnern.“
- 36,6 MB
„Wie weit ging die freie
Leibe wirklich, was für eine Rolle spiele Sexualität
in der Kommune?“ „Sexualität
spielte nicht eine so große Rolle,
wie alle Vorurteile behaupten.“ -
23,5 MB
„Warum ist Kommune zerbrochen?“
„Haben
uns dagegen gesträubt eine
Institution zu werden“ -
10,8 MB
Fazit
Wir hoffen, Sie haben sich nun ein neues Bild von der Kommune
1 gebildet und können bei dem nächsten Gespräch
zu diesem Thema ihr Wissen weitergeben.
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