Protest und Anpassung im Jahr 1968
Das Projekt     Die Schulen     Die Zeitzeugen
Home | Kontakt | Impressum
Ein Geschichtsprojekt von zwei Schulklassen
aus Hessen und Thüringen

 
Mode und Musik
Mode und Musik

KUBA Allgemeines über die Beziehung zwischen
der DDR und Kuba
 



Proletarischer Internationalismus

Der „Proletarische Internationalismus“ bildet das Grundprinzip der Zusammenarbeit und Bruderschaft der sozialistischen Länder.
Er basiert auf Solidarität und bezeichnet den Kampf aller Proletarier gegen die Bourgeoisie.
Man kann den „Proletarischen Internationalismus“ auf die Losung „Proletarier aller Länder vereinigt euch“ reduzieren.

Allgemeine Entwicklungshilfe
Die DDR und ihr „Bruder“ Kuba verband eine kommunistische Völkerfreundschaft. Zahlreiche Briefkontakte bestanden zwischen den Bürgern beider Staaten. Sie tauschten sich auch wirtschaftlich aus. Kuba erhielt unter anderem gebrauchte Autos wie den Wartburg sowie Computer und Fahrräder. Die DDR bildete außerdem viele kubanische Ärzte sowie Lehrer aus und bekam im Gegenzug günstig die begehrten Südfrüchte wie Mandarinen. Unser erster Zeitzeuge Peter Wulkau sagte, dass zwischen beiden Ländern eine enge Militär- und Handelsbeziehung bestand. Auch ihre Geheimdienste arbeiteten demzufolge oft zusammen. Des Weiteren fand Kubas ablehnende Haltung gegen den Vietnam-Krieg Zuspruch in der BRD, wie der zweite Zeitzeuge Helmut O. Brunn berichtete.

Entwicklungshilfe der DDR im Sport
Kuba übernahm große Teile des erfolgreichen DDR-Sportsystems. Die DDR unterstützte die „kämpferischen kubanischen Sportler“ mit Sportgeräten und Profi-Trainern, sagte der dritte Zeitzeuge Frieder Wittmann aus Meuselwitz, der zu dieser Zeit Kontakt mit deutschen Spitzentrainern hielt. „Besondere Erfolge erreichte Kuba im Boxen und Volleyball.“, betonte er.

Urlaub in Kuba
Nur einmal im Jahr fuhr das Schiff „MS-Deutschland“ auf die karibische Insel. Diese Fahrt war für DDR-Bürger eine sehr große Ehre, denn die Reise nach Kuba blieb für den Otto-Normal-Verbraucher aufgrund der begrenzten Urlauberzahl ein unerfüllter Traum. Aber verdiente DDR-Staatsbürger, Medaillengewinner und deren Trainer bestätigten als einzige Ausnahme die Regel. Diese wurden von Fidel Castro persönlich eingeladen, erzählte ebenfalls Frieder Wittmann. Unser vierter Zeitzeuge Heinz Pilz aus Altenburg hatte als Chauffeur eines Abgeordneten Zugang zu dieser Reise. Schließlich konnte unser letzter Zeitzeuge Jürgen Lange aus Altenburg sogar während seiner Zeit bei der DDR-Handelsmarine seinen Urlaub auf Kuba verbringen.


Autoren: Jan Tschentscher, Tommy Pfefferkorn,
Florian Körner, Ingmar Lange

Kommune 1
Einleitung
Kubanische Revolution
Kurzbiografie Guevarale
Ein Idol in Ost + West
DDR und Kuba
 

© Protest und Anpassung im Jahr 1968 : Ein Geschichtsprojekt von zwei Schulklassen aus Hessen und Thüringen