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Schlaghosen, grell bunte Hemden, breite Gürtel und Blumen
im Haar waren Markenzeichen der Hippies. Ihr Stil war
flippig, provokant und unkonventionell, wobei Krawatte und Anzug
zum Feindbild wurden.
Ihre Kleidung ist stark an denen der Indianer und Eskimos angelehnt,
allerdings waren einzelne Stücke der mexikanischen und fernöstlichen
Tracht auch angesagt. Mädchen bevorzugten lange Röcke,
bequeme Jeans, transparente Hemden oder Netzunterhemden, die sehr
provokant und gewagt waren. Die Hippies kleideten sich in dieser
Weise, da sie sich von der anderen Bevölkerung unterscheiden
wollten. Ihre Lebenseinstellung kam mit ihrer Mode stark zum Ausdruck.
Unser befragter Zeitzeuge Helmut Brunn war damals
ein politisch aktiver Student, für den die Hippiebewegung
keine große Rolle spielte. Während er in der Universität
Anzug und Krawatte trug, beeinflusste ihn die Mode in seinem Privatleben
nicht.
Der aus dem Osten stammende Peter Wulkau, unser
zweiter Zeitzeuge, war ebenso politisch aktiv. Obwohl er sagte:
„ Ich selber habe Parker, Jeans und lockige lange Haare
getragen.“, war die Hippiebewegung für ihn eher eine
politische Einstellung als eine Modeerscheinung.
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Bildquellen:
www.macfeber.se/2005/12/svenskt_skydd_f.html
(re)
www.saintleo.edu/SaintLeo/Templates/Inner.aspx?pid=615
(li)
Die Jeanshose - Anfänglich als Symbol des Protest
getragen, entwickelte sich die Jeanshose immer mehr zur selbstverständlichen
Alltagskleidung. In der DDR wurde sie anfangs in Schulen, vielen
Firmen und bei öffentlichen Tanzveranstaltungen ungern gesehen,
manchmal sogar verboten, da sie als hässlich, zerknittert
und unordentlich galt. Durch Medien, Musiker und Filmstars geriet
sie in den Sechzigern weiter ins Rampenlicht und wurde bald auch
schon von Studenten, Schülern und Wohlstandsbürgern,
egal welchen Geschlechts getragen und anerkannt. Somit stieg ihr
Beliebtheitsgrad in der DDR enorm, da die Jeans Freiheit, Jugendlichkeit
und Sportlichkeit verkörperte.
Quelle:
http://projects.brg-schoren.ac.at/1968/mode.htm
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