| Wie sind Jugendliche
in den 60er und 70er Jahren in den beiden deutschen Staaten
aufgewachsen? Was hat sie dazu bewegt, gegen die gesellschaftlichen
Verhältnisse zu rebellieren, sich eigene Wege zu suchen
oder was hat dazu geführt sich mit den Verhältnissen
zu arrangieren? Wie war das mit den ominösen 68ern,
mit der Studentenbewegung, mit dem Wunsch nach einer qualifizierten
Ausbildung und nach alternativen Lebensformen? Wie nahmen
damalige Jugendliche die Ereignisse um den Prager Frühling
auf? Wie ist es gelungen, in den Gesellschaften in Ost und
West Nischen zu finden und nach eigenen Vorstellung zu leben?
Wie hat die sozialistische Diktatur auf Jugendszenen und
kulturellen Protest geantwortet, wie die demokratisch verfasste
Gesellschaft?
Das sind Fragen mit denen sich Schülerinnen und Schülern
aus Ost- und Westdeutschland im Rahmen dieses bundesweit
angelegten Projekts der historisch-politischen Bildung in
der Zusammenarbeit zwischen außerschulischer und schulischer
Bildung beschäftigt haben. Sie haben dazu Ost-West-Tandems
gebildet, sich getroffen, um über Themen zu diskutieren
und sich kennen zu lernen, und haben in ihren Schulen bzw.
in Projektwochen außerhalb zeithistorische Forschungsarbeit
betrieben.
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